- – – AKF Kaiserschnitt-Kampagne – – -

Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V.

Kaiserschnitt-Kampagne

| 170 Kommentare

Berlin, den 26. Juni 2012

In Deutschland kommt jedes dritte Kind durch einen Kaiserschnitt auf die Welt. – Es ist höchste Zeit, die Kaiserschnittrate zu senken.

Kampagne zur Senkung der Kaiserschnittrate in Deutschland

- Aufruf zur Unterstützung –

In Deutschland sind im Jahr 2010 31,9 % der Kinder durch einen Kaiserschnitt zur Welt gekommen. Regionale Schwankungen liegen zwischen 15 % und 36,6 % und sind medizinisch nicht erklärbar. [1] 1991 lag die Rate noch unter 15 %. Diese Entwicklung ist weltweit zu beobachten. An der Spitze steht aktuell China mit 46 %. [2] Unzweifelhaft ist der Kaiserschnitt eine lebensrettende Option aus mütterlicher oder kindlicher Indikation. Moderne Operations-, Anästhesie- und Therapieverfahren haben dazu geführt, dass Frauen auch bei Regelwidrigkeiten sicher entbunden werden können und erheblich weniger Einschränkungen hinnehmen müssen als früher. Was in Notfallsituationen wertvoll ist, darf

jedoch nicht zur Routine werden, sonst verkehren sich Vorteile in Nachteile und ein rettender Eingriff wird zur riskanten Operation.

Zu viele Kaiserschnitte sind strukturell, organisatorisch oder ökonomisch statt medizinisch begründet. Die Häufigkeit, mit der derzeitig Kaiserschnitte durchgeführt werden, ist aus Sicht der WHO und anderer Fachleute [3] medizinisch und ethisch nicht gerechtfertigt. Diese Bedenken teilt der Runde Tisch des AKF „Lebensphase Eltern werden“. Es sind strukturelle, organisatorische und ökonomische Gründe, die die Entscheidung für einen Kaiserschnitt begünstigen. Legitimiert wird diese jedoch in der Regel mit einer sogenannten relativen („weichen“) medizinischen  Indikation.

Heute erlaubt die personelle Besetzung im Kreißsaal meist keine kontinuierliche Betreuung der Gebärenden durch die Hebamme, die die Schwangere stärkt und Zeit gibt für die natürlichen Abläufe. Stattdessen wird Zeitdruck aufgebaut und eine Interventionskette initiiert, die die Geburt verkürzen soll. Häufig sind Kaiserschnitte das Resultat voreiliger Geburtseinleitungen und anderer Eingriffe in den natürlichen Geburtsablauf. [4]

Vielen routinemäßigen Anwendungen fehlt zudem die Evidenz. Ein Beispiel hierfür ist die kontinuierliche Herztonüberwachung (CTG). In 50 % der Fälle ist die Interpretation des CTGs zur Diagnostik eines fetalen

Gefährdungszustands falsch. [5]

Ernst zu nehmen sind auch Hinweise auf erhöhte Kaiserschnittraten nach einer Epiduralanästhesie. [6] Aus betriebswirtschaftlicher Sicht besteht kein Anreiz, Vaginalgeburten zu fördern und Kaiserschnitte zu vermeiden. Die Kliniken müssen eine teure Infrastruktur für die Geburtshilfe vorhalten. Die Vergütung für die Betreuung einer normalen Geburt reicht nicht aus, um die Kosten auszugleichen. Nach Niino ist in Lateinamerika festgestellt worden, dass in

Privatkliniken deutlich höhere Kaiserschnittraten vorliegen und dass eine höhere Vergütung von Kaiserschnitten umgehend zu einem Anstieg der Operationszahlen geführt hat, ohne dass die Gesundheit von Mutter und Kind sich verbessert hätte. [7] Europäische Daten liegen hierzu nicht vor.

Ein weiteres Problem ist die haftungsrechtliche Situation, die den GeburtshelferInnen häufig nicht gestattet, nach medizinisch-fachlichen Kriterien zu entscheiden, sondern sie nötigt, eine Defensivmedizin zu betreiben, in der sie mit dem Kaiserschnitt nach bisheriger Rechtsprechung „immer auf der sicheren Seite“ sind. Fatalerweise wird diese Art forensischer Absicherung auch von vielen Beteiligten, insbesondere von werdenden Eltern, als medizinisch-fachliche Sicherheit fehlgedeutet. Ein Kaiserschnitt ohne medizinische Indikation ist mit höheren Risiken verbunden als

eine Vaginalgeburt und keineswegs sicherer für Mutter und Kind. In den vergangenen Jahren haben zahlreiche Untersuchungen die kurz- und langfristigen Folgen eines Kaiserschnitts herausgestellt.[8]

Diese beziehen sich:

  1. auf den Körper der Frau: Narkose- und Thromboserisiken, Blutverlust, Schmerzen, eingeschränkte Stillfähigkeit, Infektionen, Wundheilungsstörungen und Verwachsungen,
  2. auf die Psyche der Mutter: Depressionen, posttraumatische Belastungsstörungen,
  3. auf Folgeschwangerschaften: regelwidriger Plazentasitz mit stark erhöhtem Risiko für Müttersterblichkeit,
  4. auf das Kind: Anpassungsstörungen, häufigere nachgeburtliche Einweisung in die Intensivstation, Asthma, Diabetes, Adipositas im Kindergartenalter, möglicherweise auch Autoimmunerkrankungen,
  5. auf die Mutter-Kind-Beziehung: Bindungsprobleme.

Kaiserschnitte ohne medizinische Indikation mit dem Selbstbestimmungsrecht von Frauen zu begründen, ist meistens zu kurz gegriffen. Hinter einer sogenannten „Wunschsectio“ verbirgt sich oft genug eine unheilsame Koalition zwischen ärztlicher Präferenz und unzureichendem Wissensstand der Frauen. 86 % der Frauen geben nach einem Kaiserschnitt an, die Folgen des Eingriffs unterschätzt zu haben. [9] Die WHO fordert, die Anzahl von Kaiserschnitten zu begrenzen und kritisiert die verharmlosende Darstellung von Kaiserschnitten ohne medizinische Indikation.[10]

Die WHO fordert z.B.

  • die Entwicklung von evidenzbasierten Leitlinien,
  • die Evaluierung geburtshilflicher Maßnahmen (z.B. Geburtseinleitungen),
  • die Empfehlungen zur Betreuung bei normaler Geburt umzusetzen, d.h. zum Beispiel eine 1:1-Betreuung für alle Gebärenden und
  • die generelle Veröffentlichung der Kaiserschnittraten von Kliniken.

In Deutschland existiert eine S1-Leitlinie zu Kaiserschnitt-Indikationen aus dem Jahre 2008. Sie genügt weder von der Zusammensetzung der AutorInnengruppe noch von der Aktualität und Vollständigkeit der Datenbasis den Ansprüchen einer evidenzbasierten Medizin. In Großbritannien beispielsweise hat das National Institute for Health and Clinical Excellence (NICE) neue Guidelines entwickelt. Der Indikationskatalog für Kaiserschnitte wurde der aktuellen Datenlage angepasst. So wurde Frauen, die bereits einen oder mehrere Kaiserschnitte hatten, empfohlen, sich für eine vaginale Geburt zu entscheiden, da das Komplikationsrisiko bei einem nachfolgenden Kaiserschnitt genauso hoch ist wie bei einer

vaginalen Geburt. Die Hebammenbetreuung nimmt in der Veränderung der Rahmenbedingungen eine Schlüsselposition ein. ExpertInnen sehen Hebammen durch ihre kontinuierliche Begleitung und Betreuung der schwangeren Frauen in einer Schlüsselposition zur Veränderung der Rahmenbedingungen.[11] Hebammen könnten sowohl die physiologischen und psychologischen als auch die psychosozialen Bedürfnisse der schwangeren Frau und ihres Partners fokussieren und dadurch die beste Unterstützung in dieser Lebensphase gewährleisten.[12] Es sind bereits wissenschaftliche Nachweise für Maßnahmen erbracht worden, die tatsächlich die Kaiserschnittraten senken. [13]

Die UnterzeichnerInnen fordern auf dieser Basis folgende strukturelle Veränderungen:

  • die Förderung der Schwangerenbetreuung durch ein Team von Hebamme und FrauenärztIn,
  • die Anwendung von bereits existierenden guten Konzepten zur Geburtsvorbereitung für werdende Eltern,
  • Anreize für eine 1:1 Betreuung unter der Geburt,
  • die flächendeckende Einrichtung von Hebammenkreißsälen,
  • die verbesserte Zusammenarbeit zwischen ÄrztInnen und Hebammen ambulant und stationär,
  • einen Schwerpunkt „natürliche Geburt“ im Studium und in der Facharztweiterbildung sowie Festlegung einer Anzahl an zu beobachtenden physiologischen Geburten,
  • die verpflichtende Etablierung von klinikinternen Fallkonferenzen unter Einbeziehung von GynäkologInnen und Hebammen,
  • die Förderung wissenschaftlicher Evaluierung von geburtshilflichen Verfahrensweisen,
  • die Erarbeitung von Konzepten, die Anreize schaffen, Kliniken zu einer Veränderung der bestehenden Praxis zu bewegen, z.B. Qualitätskontrollen mit nachfolgender Beratung der Krankenhäuser mit überhöhter Kaiserschnittrate,
  • die Information der werdenden Eltern über unabhängige Beratungsangebote bezüglich Kaiserschnitt und den Folgewirkungen.

Mit der Einführung und Förderung der beschriebenen Praktiken wird eine grundlegende, nachhaltige Veränderung der momentanen Verhältnisse in die Wege geleitet. Damit werden Voraussetzungen für einen Rückgang der Anzahl der Kaiserschnitte geschaffen.

Der Geburtsvorgang ist von elementarer Bedeutung für neugeborene Kinder, werdende Mütter, Väter, Familien und für die Gesellschaft. Frauen verdienen in der einzigartigen Lebensphase von Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett Wertschätzung, Zuwendung, Ruhe, Unterstützung und Schutz. Ein Kaiserschnitt ist ein medizinischer Eingriff, der Leben retten kann, wenn er indiziert ist, und der Geburtsrisiken reduzieren kann. Ohne eindeutige medizinische Indikation ist er ein Eingriff mit hohem Schadenspotential.

Deswegen rufen wir auf zu einem Bündnis zur Senkung der Kaiserschnittrate in Deutschland.

Schließen Sie sich durch Ihre Unterschrift unserer Kampagne an und leiten Sie unseren Aufruf an andere Organisationen und Einzelpersonen weiter. Darüber hinaus laden wir Sie ein, Ihr Fachwissen, Ihre Erfahrungen und Ihre Ideen einzubringen und sich an weiteren Aktivitäten zu beteiligen. Nur gemeinsam können wir erreichen, dass die Zahl der Kaiserschnitte wieder auf das medizinisch notwendige Maß sinkt.

Kontaktadresse:

Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V. (AKF)

Sigmaringer Str. 1

10713 Berlin

Tel.: 030-863 93 316

Fax: 030-863 93 473

E-Mail: buero@akf-info.de

Internet: www.akf-info.de

Initiatorinnen der Kampagne sind die Teilnehmerinnen des Runden Tisches des AKF „Lebensphase Eltern werden“:

Dr. Edith Bauer, Gynäkologin

Juliane Beck, Expertin für Patientinnenrechte, Juristin;

Dr. Maria Beckermann, Gynäkologin, Autorin, 1. Vorsitzende des AKF;

Karin Bergdoll, Dipl. Päd., Gesundheitspolitikerin, 2. Vorsitzende des AKF;

Dr. Barbara Ehret, Gynäkologin, Autorin;

Colette Mergeay, Psychologin;

Petra Otto, Dipl. Päd., Redakteurin;

Ute Höfer Hebamme, Ernährungsberaterin, Vorstand AKF;

Dr. Gabi Götsching-Krusche, Gynäkologin;

Dr. Katharina Lüdemann, Gynäkologin, ltd. Oberärztin Geburtshilfe;

Ulrike Hauffe, Landesbeauftragte für Frauen des Landes Bremen, Psychologin;

Barbara Reuhl, Arbeitsschutz und Gesundheitspolitik;

Susanne Steppat und Katharina Jeschke, Hebammen, Deutscher Hebammenverband (DHV);

Dr. Karin von Moeller, Gesundheitswissenschaftlerin, Universität Osnabrück;

Anke Wiemer, Hebamme, Gesellschaft für Qualität in der außerklinischen Geburtshilfe (QUAG);

Sabine Striebich, Hebamme, Studentin der DMP, Deutsche Gesellschaft für Hebammenwissenschaft;

Dr. Christine Loytved, Hebamme, Gesundheitswissenschaftlerin, Deutsche Gesellschaft für Hebammenwissenschaft (DGHWi).

Quellen:

1 Stat. Bundesamt, Lutz

2 Souza, Lumbinganon 2010

3 vgl. Betrán et al 2007; Niino 2011; Stjernholm, Petersson und Eneroth 2010; Wagner M 2000

4 vgl. Niino 2011

5 vgl. Niino 2011

6 vgl. Niino 2011

7 vgl. Niino 2011, 141

8 vgl. Lutz, GEK Kaiserschnittstudie 2006; Niino 2011; Souza 2010; Villar et al 2007, Huh et al. 2012

9 vgl. Lutz 2006

10 vgl. Souza 2010; WHO 2010

11 vgl. Hodnett et al. 2011, Wagner 2001, WHO 2002

12 Niino 2011; WHO 2000

13 Catling-Paull et al. 2011; Scarella 2010; Van Dillen et al 2008, Chaillet / Dumont 2007, Niino 2011

Literatur

Betrán AP, Merialdi M, Lauer JA, Bing-Shun W, Thomas J, Van Look P, Wagner M: Rates of caesarean section: analysis of global, regional and national estimates.In: Paediatric and Perinatal Epidemiology 2007; 21: 98–113

Catling-Paull C, Johnston R, Ryan C, Foureur M, Homer C (2011): Non-clinical interventions that increase the uptake and success of vaginal birth after caesarean section: a systematic review. In: Journal of advanced Nursing 67(8),

1662–1676

Caughey A, Sundaram V, Kaimal AJ, Gienger A, Cheng Y, McDonald K, Shaffer B, Owens D, Bravata D: Systematic Review: Elective Induction of Labor Versus Expectant Management of Pregnancy. In: Ann Intern Med. 2009; 151:252-263

Chaillet N, Dumont A (2007): Evidence-Based Strategies for Reducing Cesarean Section Rates: A Meta-Analysis. In: Birth 34:1; 53

Hodnett ED, Gates S, Hofmeyr GJ, Sakala C, Weston J. Continuous support for women during childbirth. Cochrane Database of Systematic Reviews 2011, Issue 2. Art. No.: CD003766

Huh S Y, Rifas-Shiman S L, Zera C A, Rich Edwards J W, Oken E., Weiss S T, Gillman M W: Delivery by ceasarean section and risk of obesity in pre-school age: a prospective cohort study. In: British Medical Journal 2012

Lumbiganon, Pisake, Laopaiboon, Malinee, Gülmezoglu, metin, Souza, Joao Paulo et al.: Method of delivery and pregnancy outcomes in Asia: the WHO global survey on maternal and perinatal health 2007-08, The Lancet 2010; 375(9713): 490-99

Lutz, Ulrike, Kolip, Petra, Die GEK-Kaiserschnitt-Studie (2006),

http://www.ipp.uni-bremen.de/downloads/abteilung2/projekte/GEK_Kaiserschnittstudie.pdf

NICE (National Institute for Health and clinical Excellence) ( 2012): Women could avoid having unnecessary casareans http://www.nice.org.uk/news/WomenCouldAvoidHavingUnnecessaryCaesarean.jsp [Abruf 3.4.2012]

Niino, Y: The increasing caesarean rate globally and what we ca do about it. In: BioScience Trends 2011; 5(4): 139-150

Scarella A, Chamy V, Sepúlveda M, Belizán J (2011): Medical audit using the Ten Group Classification System and its impact on the cesarean section rate. In: European Journal of Obstetrics & Gynecology and Reproductive Biology 154 (2010) 136–140

Souza JP et al.: Caesarean section without medical indications is associated with an increased risk of  adverse shortterm maternal outcomes: the 2004–2008 WHO Global Survey on Maternal and Perinatal Health. In: BMC Medicine, 2010; 8 (1):71

StjernholmY, Petersson K, Eneroth E: Changed indications for cesarean sections. In: Acta Obstetricia et Gynecologica. 2010; 89: 49–53

Van Dillen J, Lim F, Van Rijssel E: Introducing caesarean section audit in a regional teaching hospital in The Netherlands. In: European Journal of Obstetrics & Gynecology and Reproductive Biology 139. 2008; 151–156

Villar J, Carroli G, Zavaleta N, Donner A, Wojdyla D, Faundes A, Velazko A, Bataglia V, Langer A, Narváez A, Valladares E, Shah A, Campodónico L, Romero M, Reynoso S, Simônia de Padua K, Giordano D, Kublickas M, Acosta A , Survey on Maternal and Perinatal Health Research Group: Maternal and neonatal individual risks and benefits associated with caesarean delivery: multicentre prospective study. In: BMJ 2007; 335; 1025

Wagner M: Choosing caesarean section. In: Lancet 2000; 356: 1677–80

Wagner M: Fish can’t see water: the need to humanize birth. In: International Journal of Gynecology & Obstetrics 2001; 75: 25-37

WHO (2000): Erklärung von München – Pflegende und Hebammen – ein Plus für Gesundheit.

http://www.euro.who.int/__data/assets/pdf_file/0008/53855/E93016G.pdf am 16.5.2012 [Abruf 16.5.2012]

WHO (2002): Strategic Directions for Strengthening Nursing and Midwifery Services.

http://whqlibdoc.who.int/publications/2002/924156217X.pdf [Abruf 16.5.2012]

WHO (2009): Making pregnancy safer – Assessment tool fort he quality of hospital care for mothers and newborn babies. 47- 50. http://www.euro.who.int/__data/assets/pdf_file/0008/98792/E93128.pdf [Abruf 16.5.2012]

WHO Policy brief (2010): Caesarean section without medical indication increases risk of short-term adverse outcomes for mothers. http://whqlibdoc.who.int/hq/2010/WHO_RHR_HRP_10.20_eng.pdf [Abruf 16.5.2012]

170 Kommentare

  1. …obwohl ich als Vorstandsmitglied sowieso dabei bin:
    hier meine offizielle Unterstützung!

  2. Ich unterstütze als gesundheitspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion in der Bremischen Bürgerschaft (Landtag der Freien Hansestadt Bremen) die Kampagne! Zu viele Kaiserschnitte sind strukturell, organisatorisch oder ökonomisch statt medizinisch begründet.
    Die Kampagne trägt in sachlicher Form dazu bei, das öffentliche Bewusstsein zu schärfen!

  3. Ich unterstütze die Kampagne zur Senkung der Kaiserschnitt-Rate.

  4. Meine Unterstützung ist klar. Ich möchte meiner Tochter in 10 Jahren nicht sagen müssen, wenn du eine interventionsfreie und vaginale Geburt möchtest, kannst du nicht mehr in eine deutsche Klinik gehen…

  5. Ich bin auch dabei .

  6. Damit auch in Deutschland wieder geburtskundliches und medizinisches Wissen vor ökonomischen Kalkülen das Geburtsgeschehen bestimmen, ist diese Kampagne so wichtig und unterstützenswert! Danke für das fachliche, frauenpolitische Engangement!

  7. Ich unterstütze die Kaiserschnitt-Kampagne sehr gerne.
    Prof. Dr. Nicola H. Bauer (Hebamme, Professorin für Hebammenwissenschaft, Hochschule für Gesundheit Bochum)

  8. Diese Kampagne zur Reduzierung der Kaiserschnitte unterstütze ich sehr gerne.

    • Ich habe selbst 5 Kinder auf natürliche Art geboren und denke, der Kaiserschnitt sollte dem medizinischen Problem vorbehalten sein.

      Gisela Müller

  9. Ich untersütze die Kampagne!

  10. Ich unterstütze nachdrücklich diese Kampagne und hoffe, wir kommen damit einen sichtbaren Schritt weiter

  11. Auch ich möchte die Kampagne unterstützen.

  12. Die Kampagne spricht mir aus der Seele. Als Hebamme kann ich diese nur unterstützen!!!

  13. HAUPTSACHE TERMINGERECHT!

    Meistens kann man zwischen zwei verschiedenen Terminen auswählen.
    Soll es vielleicht 1 Woche oder doch besser 2 Wochen VOR dem errechneten Geburtstermin sein. Wie es eben am besten passt.

    Ich werde nie begreifen, dass eine Mutter freiwillig solche unnötigen Risiken für ihr Kind in Kauf nimmt. Bei einem Kaiserschnitt muss verbliebenes Fruchtwasser abgesaugt werden. Dabei oder danach ist das Risiko von Atemschwierigkeiten 2-4 mal so hoch als bei einer Spontangeburt und das Neugeborene muss intensivmedizinisch so lange mit Sauerstoff versorgt werden bis es eigenständig atmen kann. Bei einer natürlichen Geburt wird das Fruchtwasser, auf dem Weg des Babys durch den Geburtskanal, vollständig rausgepresst.
    Natürlich muss so ein Würmchen das alles alleine durchstehen, getrennt von der Mutter.

    Doch solange es Kliniken gibt, wo die Wirtschaftlichkeit an erster Stelle steht (immerhin kassieren sie das doppelte als bei einer natürlichen Geburt) und Krankenkassen, die diese Kosten anstandslos übernehmen, wird sich leider nichts daran ändern.

    Arme Babys, arme Mütter!

  14. Als Gleichstellungsbeauftragte unterstütze ich diese Kampagne.

    Frauengesundheit und Selbstbestimmungsrecht liegen oft beieinander.

    Eine frauenspezifischere Aufklärung tut mit Sicherheit Not.
    Medizinische Gründe können für einen Kaiserschnitt sprechen, aber die erhöhten Zahlen sprechen eher dafür, dass Frauen besser aufgeklärt werden müssen und Geburt in weibliche Betreuung und Aufklärung gehört.
    Dies ist auch zu verstehen als Unterstützung der Hebammenkultur.
    Auch aus frauengeschichtlichen Zusammenhängen!

  15. Schwangerschaft und Geburt sind ein natürlicher Vorgang und keine Krankheit. Deshalb muss der Kaiserschnitt auch einer zwingenden Notfallindikation unterliegen.
    Verwerflich finde ich auch “Design-Geburten”, wenn mit dem Kaiserschnitt ein bestimmter Wunschtermin (Sonntagskind etc.) ererreicht werden soll oder sonstige persönliche Eitelkeiten damit verbunden sind.
    Jeder Kaiserschnitt ist schließlich eine Körperverletzung!

  16. Ich unterstütze die Kampagne auch, bin gegen Kaiserschnitt, ausser es ist lebensrettend. Natürliche Geburt ist sehr wichtig fürs Kind und auch für die Beziehung zwischen Mutter und Kind und meine Kinder sind alle ohne Hilfe zur Welt gekommen, was für mich ein wundervolles Erlebnis war und die Schmerzen ertrug ich sehr gerne, die sind ja sowieso schnell wieder vergessen nachher.;)
    Heute gibt es ja sogar schon sehr verfrühte Kaiserschnitte, nur um nicht an Gewicht zuzunehmen. Wo geht das nur hin? Wie kann man nur so egoistisch sein und so in die Natur reinpfuschen! Kinder haben auch das Recht, natürlich auf die Welt zu kommen und auch so lange im Bauch zu bleiben, wie sie es brauchen… und sie kommen ja so vollkommen auf die Welt, wenn man sie läßt…

  17. Meine vollste Zustimmung und Unterstützung dieser Kampagne. Rettet die physiologische Geburt!

  18. Ich bin auch dabei.Ich arbeite als Kinderkrankenschwester auf einer Wochenstation und sehe täglich die negativen Auswirkungen von überhöhten Kaiserschnittraten!!!

  19. Natürlich unterstütze ich die Kampagne!
    Hebamme Nadja Döring

  20. Diese Kampagne ist höchst sinnvoll, ich spreche da aus eigener Erfahrung bei der Geburt meiner Tochter. Sicherlich stehen heutzutage wirtschaftliche Aspekte als Ursache für die überhöhte Kaiserschnittrate leider an erster Stelle…

  21. Selbstverständlich unterstütze ich diese Kampagne, vor allem weil ich mitten in der Recherche für ein Interview mit den Folgen einer Kaiserschnittgeburt für die betroffenen Kinder bin und ich alleine an den nackten Zahlen sehe, dass es ein Unding ist, so inflationär Kaiserschnitte zu schneiden, obgleich sich seit vielen Jahren keine Verbesserung der kindlichen Mortalität und der Zerebralparesen abzeichnet und ganz im Gegenteil Allergien, Asthma und Diabetes Typ 1 in Zusammenhang mit einer KS-Geburt gebracht werden. Werden die Eltern über diese möglichen Folgen der angeblichen so sanften Geburt per KS aufgeklärt?

  22. Ich unterstütze die Kampagne, weil ich als Heilpraktikerin häufig bei Mutter und Kind mit den Folgen der Kaiserschnitt-Entbindungen zu tun habe.

  23. Ich unterstütze die Kampagne.

  24. Auch ich unterstütze die Kampagne insbesondere die Punkte:

    – einen Schwerpunkt „natürliche Geburt“ im Studium und in der Facharztweiterbildung sowie Festlegung einer Anzahl an zu beobachtenden physiologischen Geburten,

    -die Erarbeitung von Konzepten, die Anreize schaffen, Kliniken zu einer Veränderung der bestehenden Praxis zu bewegen, z.B. VERÖFFENTLICHUNGEN von Qualitätskontrollen der Krankenhäuser mit überhöhter Kaiserschnittrate,

    – die Information der werdenden Eltern über unabhängige Beratungsangebote bezüglich Kaiserschnitt und den Folgewirkungen.

    Viel Erfolg

  25. Seit über 20 Jahren verfolge ich als Kinderkrankenschwester und Hebamme die weitgreifenden Veränderungen in der Geburtshilfe und empfinde oft genug den Kaiserschnitt, wenn er keiner Indikation unterliegt, als Kunstfehler. Um eine Verbesserung in diesem so wichtigen auch medizin- gesellschaftlichen Bereich, der uns alle angeht(!), zu erreichen unterschreibe ich natürlich gerne.

  26. Natürlich unterstütze ich die Kampagne. Es ist ein Grund mehr warum ich nicht mehr als Hebamme arbeiten möchte.

  27. Ich unterstütze als Hebamme diese Kampagne nachdrücklich und in der Hoffnung, dass es noch nicht zu spät ist, das Bewußtsein der Öffentlichkeit hinsichtlich der physiologischen Geburt zu ändern!

  28. Ich unterstütze die Kampagne auch. Kann mich meinen Vorrednerinnen nur anschließen.

  29. Ich unterstütze die Kampagne.

  30. Ich unterstütze die Kampagne, indem ich auf der http://www.kaiserschnitt-netzwerk.de Seite eine Verlinkung, bzw. Download für die Unterschrifsammlung eingerichtet habe. Ich finde die Initiative so wichtig und stimmig…vor allem für die Frauen und Babys.
    Katrin Mikolitch, Ärztin aus Düsseldorf, Gründerin des Kaiserschnitt Netzwerkes

  31. Gebe meine vollste Unterstützung!

  32. Ich setze mich auch dafür ein, dass im Normalfall die Frauen das Recht haben, natürlich zu gebären. Als Mutter zweier Töchter weiß ich, dass dies mit Schmerzen verbunden ist. Beim Kaiserschnitt kommen die Schmerzen nach der Operation hinterher und halten meines Wissens länger an. Das Erlebnis einer wach erlebten Geburt ist wunderbar und unvergesslich. Schwangerschaft und Geburt sind keine Krankheit, sondern eine schöpferische Fähigkeit der Frauen und des in ihnen wachsenden Lebens!

  33. Eine selbstbestimmte Geburt, an eigens bestimmtem Platz steigert das Selbstbewußtsein und hilft die großen Veränderungen des Elternwerdens zu tragen. Ein Kaiserschnitt ist ein medizinischer Eingriff, den Frauen an sich geschehen lassen müssen und der so selten wie möglich vorgenommen werden sollte!
    Ich unterstütze diese Kampagne sehr!!

  34. Selbstverständlich unterstütze ich diese Aktion. Ich bin noch immer freiber. Hebamme, obwohl schon seid 5 Jahren offiziell Rentnerin. Die Entwicklungen in den KH/Kliniken der letzten Jahre sind erschreckend, daher auch schon 1993 in die Freiberufdlichkeit – war nicht mehr mit meinem Hebammenverständnis zu vereinbaren!!
    Und diese Aktion hilft hoffentlich auch den Klinik-Kolleginnen, die sich täglich diese Misere ansehen und begleiten müssen!!
    Danke den AK Frauen für diese Aktion.

  35. Die Vor- und Nachteile eines Kaiserschnittes sind wunderbar herausgearbeitet. Vielen Dank für diese umfassende und dennoch sehr verständliche Darstellung. Ich unterstütze voll die Kampagne und hoffe, dass die jungen Frauen sich wieder auf ihre Kräfte und ihren Körper verlassen und mehr Selbstvertrauen bekommen.
    Christa Stolle, Bundesgeschäftsführerin von TERRE DES FEMMES

  36. Natuerlich unterstuetze ich diese Aktion!

  37. Ich unterstütze auch gern diese Kampagne.
    Bei mir wurde auch ein Kaiserschnitt gemacht, obwohl ich der Meinung bin, dass das nicht nötig war. Mein Kind und ich sind zwar gesund, aber ich hätte lieber normal entbunden.

  38. Als Vorstandsvorsitzende der Gesellschaft für Geburtsvorbereitung – Familienbildung und Frauengesundheit – e.V. Bundesverband (GfG) unterstütze ich die Kampagne. Die Kenntnisse der Bedürfnisse der Frauen für eine physiologische Geburt sollten im Vordergrund stehen und Verbreitung finden. Sie werden erfolgreich in der außerklinischen Geburtshilfe angewandt. Ein Grundbedürfnis ist Intimität. Deswegen bin ich mit dem Forderungspunkt: Schwerpunkt „natürliche Geburt“ nicht einverstanden. Die Beobachtung einer Gebärenden ist genau kontra-produktiv. Um Gebärende nicht zu stören, sollte u.a. das schon existierende umfangreiche Filmmaterial stattdessen benutzt werden.
    Umso mehr unterstütze ich den Punkt “Anwendung von bereits existierenden guten Konzepten zur Geburtsvorbereitung für werdende Eltern”. Die Weiterbildungsmaßnahmen der GfG im Bereich “Geburtsvorbereitung/Familienbegleitung von Anfang an” können schon morgen Anwendung finden. Was oder wer spricht dagegen?

  39. Gerne unterstütze ich die Kaiserschnitt-Kampagne des AKF. Als langjährige Beobachterin u.a. der Frauengesundheit im Rahmen der Gesundheitsberichterstattung von Krankenkassen – und natürlich auch als Mutter – verfolge ich die enorme jährliche Zunahme der Kaiserschnittraten ebenfalls mit großer Sorge.

  40. Aus Überzeugung unterstütze ich diese Kampagne nach jahrelanger klinischer Tätigkeit.

  41. In der Branche “Gesundheitswirtschaft” tummeln sich Ziffern von 30 % als Mindestzahl für Kaiserschnitte an Kliniken, damit diese überleben können mit ihrem Angebot Geburtshilfe. Das ist doch skandalös! Die Folgekosten sind zudem noch um ein vielfaches höher für Mütter und Kinder, sowohl gesundheitlich als auch ökonomisch, das kann doch nicht gewollt sein. Wenn der Faktor “Wirtschaftlichkeit” diese Auswirkungen hat, dann muß endlich dagegen gesteuert werden.
    Ich unterstütze diese Kampagne!

  42. Ich unterstütze diese Kampagne und finde es sehr wichtig, dass Frauen sich aus den Klauen der sehr ökonomisch ausgerichteten Medizinsysteme wieder selbstbestimmt befreien. Und Männer könnten das auch mittragen!

  43. Aber selbstverständlich unterstütze ich die Kampagne als Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) des UB Bielefeld und als Mitfrau des ASF Bundesvorstandes.

  44. Als GfG-Doula kann ich die oben aufgeführten Punkte vollständig bestätigen.
    Ich unterstütze die werdenden Mütter bei ihrem Bedürfnis vor – während – und nach der Geburt durch die selbe Hebamme zu Hause – im Geburtshaus oder im hebammengleiteten Kreißsaal betreut zu werden. Hierfür brauchen die Hebammen eine angemessene Bezahlung.

  45. Ich bin auch dabei.

  46. Im Frühjahr vor 2 Jahren habe ich in München mit hunderten von Hebammen für natürliche Geburten und gegen die Kaiserschnitt-Aktionen demonstriert, seither verfolge ich diese traurige Entwicklung. Da soll wieder ein männliches Denken und finanzielle “Vorschläge” (zu hohe Versicherungen für Hebammen) durchgesetzt werden: Warum durchschauen die meisten Frauen dieses nicht? Es geht immer zu unseren Lasten.
    Gabriele Bock

  47. Es ist selbstverständlich, dass ich in meiner 30-jährigen Arbeit mit Schwangeren diese Kampagne unterstütze.

    Schwangere brauchen nichts dringlicher z.Zt. als eine freundliche, positive Begleitung und eine Gesellschaft die Freude auf kommendes Leben ausdrückt.

    Inge Dotschkis-Hillejan, Dipl.-Sozialpädagogin
    Frauenberatung Verden

  48. Ich unterstütze die Kampagne!

  49. Ich unterstütze die Kampagne!

  50. Selbstverständlich unterstütze ich diese Kampagne.

    Jede Mutter sollte ihrem Baby den bestmöglichen Start ins Leben geben, dazu gehört auch eine natürliche, interventionsfreie und selbstbestimmte Geburt, an dem Termin den das Baby “bestimmt”.
    Alle Mütter sollten sich wieder auf ihre ureigenen Kräfte und ihre großartige Fähigkeit gebären zu können zurückbesinnen – eine Fähigkeit die einem vom “Gesundheits-” System nur allzu oft abgesprochen wird!

  51. Ich unterstütze diese Kampagne!

  52. Natürlich unterstütze ich diese Kampagne .

    Mehr Hebammen in die Kreißsäle!!!
    Eine bessere Betreuung, unter der Geburt ,verhindert einige (die meisten?) sekundären Kaiserschnitte.
    Geburt braucht Zeit und liebevolle, kompetente Begleitung.

  53. Ich unterstütze die Kampagne gegen unnötige Kaiserschnitte!
    Geburten sollten so natürlich wie möglich stattfinden. Es ist verrückt, dass es nötig geworden ist, zu fordern, dass der Schnitt nicht ohne Not erfolgen sollte – wie alle medizinischen Eingriffe.

  54. Die Liberalen Frauen unterstützen diese Kampagne!

  55. Selbstverständlich unterstütze ich als GfG-Doula diese Unterschriftsaktion. Vielen Dank für den Einsatz.

  56. Ich untersütze diese Kampagne ebenso!
    Ich habe einen (unnötigen) Kaiserschnitt gehabt und leide heute noch drunter – es muss sich was in der Geburtshilfe ändern und das Bewusstsein wieder dahin gehen, wo es am Wichtigsten ist: Das dass Gebären das Natürlichste der Welt ist!

  57. Ich unterstütze die Kampagne.

  58. Hallo, aus eigener Erfahrung weiß ich, wie auf Frauen eingewirkt wird, medizinisch nicht angemessenen Massnahmen zuzustimmen (Missachtung der Selbstbestimmung von Frauen).
    Gerda Schüte

  59. Ich unterstütze diese Kampagne!
    Als Hebamme finde ich die Entwicklung der Kaiserschnittrate in den letzten 20 Jahren erschreckend und kann nur hoffen, dass die Folgen dieser Entwicklung für die Mütter und Kinder mehr an die Öffentlichkeit gelangen, damit diese profitorientierte und von Ängsten und Unwissen geprägte Geburtshilfe ein Ende hat.

    Diese Entwicklung spüren wir hier in unserem Landkreis besonders. Vor 7 Monaten hat hier die letzte geburtshilfliche Abteilung geschlossen, trotzdem im Landkreis Diepholz ca. 1700 Kinder geboren werden.

    Ich hoffe das meine Töchter in ein paar Jahren selbstbestimmt ihre Kinder gebären können.

  60. Liebes AKF-Team.
    Von ganzem Herzen begrüße ich DIESE Kampagne!
    Eine natürliche Geburt ist ein Menschenrecht – für die werdenden Eltern und für die neuen Erdenbürger!
    Das Eltern-Kind-Bindungsverhalten (bonding) wird duch die Geburt in entscheidender Weise gelegt und hier maßgeblich geprägt.
    Bei Joseph Chilton Pearce, US-amerikanischer Neurobiologe, las ich dieser Tage: die Sterblichkeitsrate einer Hausgeburt gegenüber einer Klinikgeburt beträgt 1: 6!
    Ich wünsche werdende Mütter in freiberufliche Hebammenhände … und NATÜRLICH: vaginale Geburten!
    Antje Hempel

  61. Eine gute und wichtige Kampagne… zunehmend an wirtschaftlichen Kriterien orientierte Medizin vereinnahmt immer mehr elementare Lebensvorgänge.

  62. Auch ich unterstütze gern die Kaiserschnitt-Kampagne!
    Birgit Dreier-Blanken, Hebamme

  63. Noch können wir Frauen in Deutschland selbst entscheiden, wo wir gebären möchten. Dies ist ein gut zu schützender Luxus!
    Eine selbstbestimmte von Hebammen unterstützte natürliche Geburt stärkt unermeßlich und ist das beste Fundament für eine positive Bindung zum Kind. Diese Chance muss von uns Frauen geschützt werden.
    Vom Kind per Kaiserschnitt entbunden zu werden ist keine Alternative; die “Nebenwirkungen” dabei zu massiv und nachhaltig.

    Als Frau, Mutter (Klinik- und Hausgeburt), GS-Lehrerin und Yogalehrerin für Schwangere unterstütze ich ihre Kampagne aus vollstem Herzen.

    Viel Erfolg!

  64. Als Ergotherapeutin erlebe ich auch die Probleme von Kindern mit Kaiserschnittgeburt.

  65. Endlich klare und deutliche Worte, die die wahre Situation auf den Punkt bringen.
    Danke!
    Ich unterstütze diese Kampagne!!!

  66. Ich unterstütze die Kampagne und wünsche mir eine besserer Aufklärung der werdenen Eltern.

  67. Ich unterstütze die Kamangne!

  68. Ich unterstütze die Kampagne.

  69. Als Obmann der Linksfraktion im Ausschuß für Gesundheit unterstütze ich diese Kampagne und verweise auf die entsprechenden antworten auf Fragen, die ich in diesem Zusammenhang an die Bundesregierung gestellt habe.

  70. Danke für diese tolle Kampagne!!

  71. Ich unterstütze die Kampagne, weil ich als Sozialpädagogin häufig mit den Folgen der Kaiserschnitt-Entbindungen bei Müttern zu tun habe. Danke für die tolle Kampagne.

  72. Die Unterstützung dieser Kampagne ist für mich mehr als selbstverständlich und ein absolutes Muß!

  73. Meine Unterstützung von ganzem Herzen!! Ich bin für einen guten Start ins Leben und in eine Mutter-Kind- bzw. Vater-Kind-Bindung, die von vorherein um ihre Belastbarkeit, Tragfähigkeit, FLexibilität und Bereitschaft aufeinander einzugehen weiss aus Erfahrung.

  74. Ich unterstütze diese Kampagne als alte Frauenpolitikerin, die in der enquete-Kommission “Zukunft einer frauengerechten Gesundheitspolitik in NRW” mitgearbeitet hat.
    Helga Gießelmann, Bielefeld

  75. Als Hausgeburtshebamme darf ich noch normale Geburten begleiten, was für ein Geschenk für die Familien und auch für mich. Mehr Personal ist nötig, um in Ruhe im eigenen Tempo die Geburt in der Klinik zu ermöglichen. Nehmt den Frauen nicht die Kraft, die sie mit einer Geburt aus eigener Kraft erlebt haben.

  76. Gerne unterstütze ich diese Kampagne! Möchte jeder werdenenden Mutter Mut machen, ihr Kind auf natürlichem Weg zur Welt zu bringen! Es ist eine besondere Erfahrung, die ich niemals vergessen werde.

  77. Als Gynäkologin und Hebamme unterstütze die Kampagne!

  78. Auch ich unterstütze die Kampagne, als Mutter eines Sohnes, ohne Kaiserschnitt!

  79. Ich unterstütze die Kampagne, da ich in der Klinik erlebe, wie schnell ein Kaiserschnitt in Erwägung gezogen wird, um ja kein Risiko einzugehen.

    Dabei geht altes geburtshilfliches Wissen verloren und die Angst im Kreißsaal wird größer.

    Als angestellte Hebamme in der Klinik ist die 1:1 Betreuung nicht möglich… wohl auch aus Kostengründen … da ist noch etwas zu machen?!

  80. Ich unterstütze die Kampagne.

  81. Ich unterstütze die Kampagne, da ich in der SchreiBabyAmbulanz Hamburg und Stormarn viele verzweifelte Mütter und Kinder nach einem Kaiserschnitt begleitete. Das Thema liegt auch Rückhalt e.V. sehr am Herzen.

  82. Vielen Dank an all die Frauen, die diesen Aufruf ins Leben gerufen haben.
    Kaiserschnitt kann notwendig sein. Aber, jeder Kaiserschnitt hat folgend für Kind und Mutter, generationsübergreifend, welche leider immer noch nicht zum allgemeinen Wissen der Fachmenschen gehören. Dies bedeutet auch, Frauen und Elternpaare werden hier nicht hinreichend aufgeklärt.

  83. Als Vorstandsfrau des Frauengesundheitszentrum SIRONA e.V., als Heilpraktikerin, aus persönlicher Betroffenheit und auf dem Hintergrund meiner Arbeit mit Säuglingen und Mütter:
    Vielen Dank an all die Frauen, die diesen Aufruf ins Leben gerufen haben. Ein Kaiserschnitt kann notwendig sein. Aber jeder Kaiserschnitt hat Folgen für Kind und Mutter, generationsübergreifend, welche leider immer noch nicht zum allgemeinen Wissen der Fachmenschen gehören. Dies bedeutet auch, Frauen und Elternpaare werden hier nicht hinreichend aufgeklärt.

  84. Ich unterstütze auch die Kampagne!

  85. Gerne unterstütze ich die Kampagne!
    Medizinische Entscheidungen sollten immer unter dem Aspekt “was ist das Beste für Mutter und Kind” und nicht nach finanziellen Interessen getroffen werden.
    (Mutter von 3 Kindern – ohne Kaiserschnitt)

  86. Ich finde diese Kampagne extrem wichtig, weil die Folgen der Kaiserschnittgeburt ohne medizinische Indikation für die natürliche, gesunde Entwicklung des Kindes noch nicht in vollem Ausmaß bekannt ist. Aber das, was wir heute schon wissen, zeigt deutlich wie wichtig diese Kampagne ist. Deshalb unterstütze ich diese Kampagne sehr gerne und beteilige mich an der Verbreitung. Herzlichen Dank für das Engagement.

  87. Ich unterstütze die Kampagne gegen unnötige Kaiserschnitte. Die Medizin sollte die Natur unterstützen, nicht ersetzen.

  88. Ich unterstütze die Kampagne voll und ganz. Selbstbestimmt ist kein einziger Wunschkaiserschnitt!!
    Elementar wichtig ist, dass Frauen in ihrer Fähigkeit, Kinder gebären zu können unterstützt werden, sich diese Fähigkeit nicht abnehmen lassen, schon gar nicht aus wirtschaftlichen Interessen, und so im tiefsten Sinne selber bestimmen, wie sie Mutter werden und ihr Kind zur Welt bringen wollen.
    Als Dipolm-Psychologin bin ich in der Paar-und Sexualberatung bei profamilia tätig und erfahre in vielen Beratungen, wie prägend und auch traumatisierend das Geburtserlebnis für Frauen und Männer sein kann, und welche Auswirkungen es auf ihr weiteres Sexualleben hat.

  89. Der Kampagne kann ich mich nur anschließen. Weniger invasive Eingriffe bedeutet immer auch weniger Komplikationen.

  90. Erst heute habe ich von der Kaiserschnittkampagne gelesen. Die meisten Informatinen waren für mich neu, machten mich nachdenklich. Bei mir wurde vor 30 Jahren ein Kaiserschnitt aus medizinischen Gründen durchgeführt, ich hatte keinerlei Beschwerden, wurde sogar vorzeitig aus dem Krankenhaus entlassen. Aus Gesprächen von “Normalgebährenden” hörte ich oft, wie schlecht es Ihnen nach der narürlichen Geburt ging (sie waren gerissen, die Narbe schlecht verheilt, konnten teilweise nur mit Hilfsmitteln – Schwimmring sitzen und vieles mehr. Da war ich doch schon sehr froh, dass ich einen Kaiserschnitt hatte. Auch wenn es medizinisch nicht nicht notwendig gewesen wäre und ich damals die Wahl gehabt hätte, hätte ich mich bestimmt für den Kaiserschnitt entschieden. Ich wollte auf keien Fall Schmerzen erleiden, die Gruselgeschichten über eine Geburt waren damals verbreitet, die Information über die Riesiken dagegen nicht.
    Grundsätzlich verstehe ich das Anliegen der Kampagne, aber die Entscheidung sollte doch immer bei der Gebährenden liegen, vorausgesetzt, sie ist vorher umfassend über die Risiken informiert worden. Unterstützen kann ich in jeden Fall, die Forderung, mehr Hebammen in die Kreissäle.

  91. Erst heute habe ich von der Kaiserschnittkampagne gelesen. Die meisten Informatinen waren für mich neu, machten mich nachdenklich. Bei mir wurde vor 30 Jahren ein Kaiserschnitt aus medizinischen Gründen durchgeführt, ich hatte keinerlei Beschwerden, wurde sogar vorzeitig aus dem Krankenhaus entlassen. Aus Gesprächen von “Normalgebährenden” hörte ich oft, wie schlecht es Ihnen nach der narürlichen Geburt ging (sie waren gerissen, die Narbe schlecht verheilt, konnten teilweise nur mit Hilfsmitteln wie Schwimmring sitzen und vieles mehr.)
    Damals war ich doch schon sehr froh, dass ich einen Kaiserschnitt hatte.

    Auch wenn es medizinisch nicht nicht notwendig gewesen wäre und ich damals die Wahl gehabt hätte, hätte ich mich bestimmt für den Kaiserschnitt entschieden. Ich wollte auf keinen Fall Schmerzen erleiden, die Gruselgeschichten über eine Geburt waren damals verbreitet, die Information über die Risiken dagegen nicht. Grundsätzlich verstehe ich das Anliegen der Kampagne, aber die Entscheidung sollte doch immer bei der Gebährenden liegen, vorausgesetzt, sie ist vorher umfassend über die Risiken informiert worden. Unterstützen kann ich in jedem Fall die Forderung, mehr Hebammen in die Kreissäle.

    • Vor dreißig Jahren konnten in den meisten Krankenhäusern die Frauen nicht selbstbestimmt ihre Kinder bekommen. Geburten mussten im Liegen stattfinden, die Frauen konnten sich durch CTG-Dauerüberwachung kaum bewegen, die Fruchtblase wurde geöffnet, sobald es nur irgendwie möglich war, Dammschnitte wurden routinemäßig und viel größer und für die Heilung ungünstiger gemacht als heute. Es waren also, auch wenn die Kinder ohne Kaiserschnitt geboren wurden, keine natürlichen Geburten, die damals stattfanden. Da hat sich glücklicherweise viel geändert in den meisten Krankenhäusern. Leider ist durch viel zu enge Stellenplanung heute meistens keine 1:1 Betreuung im Krankenhaus möglich. Als Alternative bieten sich Geburtshaus oder Hausgeburt an. Da kennen sich Frau/Familie und Hebamme schon aus der Schwangerschaft und das Vertrauen ineinander bietet beste Voraussetzungen für eine normale, sichere und gute Geburt.
      MfG Ute Maltz-Fricke, Hebamme

  92. Toll, Euere Kampagne! Die derzeitige Industrialisierung von Gemeingütern ist lebensfeindlich und dient einer Form tödlichen Wirtschaftswachstums, das wir schleunigst überwinden müßen, denn es werden Regeln geschaffen, die Profit durch unmenschliche, Gesundheit und Natur zerstörende Geschäftsmodelle befördern. Neben dem Gesundheitsbereich betrifft dies ebenso den Sozialarbeitsbereich, der durch Industrialisierungsgeschäfte und -politiken zu
    zerstörerischem Wachstum führt.

    Dies ist einer demokratischen Gesellschaft unwürdig, bzw. führt zu undemokratischen Verhältnissen und verlangt daher demokratische Reregulierung durchzusetzen, die die Parameter weg von der Industrialisierungstendenz setzt und auch Politiker endlich wieder alt aussehen läßt, die meinen sich mit dem Wort Industrialisierung in allen Bereichen schmücken zu können…..

    Gruß
    Ruth Luschnaz

  93. Im Sinne der Gesundheit von Kindern, Müttern und Vätern unterstütze ich diese Kampagne

  94. Allgemein würde ich es begrüßen, wenn die Kaiserschnittrate sinken würde, zum Wohle von Mutter und Kind.
    Nach Tätigkeit in mehreren Geburtskliniken sehe ich nicht die finanziellen Vorteile einer Sektio als den hier so oft zitierten Hauptgrund.
    Sehr wohl sehe ich einen Grund in der oft zeitlich unzureichenden Betreuung der Schwangeren unter Geburt.
    Je besser die Hebammen die Gebärenden während der Wehen begleiten konnten, desto niedriger war die PDA-Rate und sank die Zahl der Sectiones wg Geburtsstillstand und Fehleinstellungen. hier könnten die Kliniken durch eine optimalere Personalbesetzung entgegen wirken.

    In meiner Tätigkeit erlebe ich leider zunehmend, dass nicht nur die Ärzte, sondern die Schwangere bzw. das Ehepaar auf eine Sectio drängen oder eine voreilige Einleitung und sich über die Konsequenzen nicht bewußt sind. Manchmal stehen die Ängste der Schwangeren im Vordergrund, die sich z.T. die normale Geburt nicht zutrauen. Diese Ängste können in behutsamen Gesprächen oft gut aufgefangen werden. Leider steht bei einigen Paaren eine bessere Planbarkeit und Bequemlichkeit im Vordergrund. Ich habe schon Sätze gehört wie ” nächste Woche passt es nicht, da haben wir einen wichtigen Termin” und damit drohen, dass sie sich ansonsten an einer anderen Klinik vorstellen. Da wünsche ich mir, dass die Kliniken an einem Strang ziehen und sich auf ein gemeinsames Vorgehen einigen. Viele Frauen nehmen einen Kaiserschnitt nicht als Operation wahr und sind sich nicht der Risiken und auch der Nebenwirkungen inkl. Schmerzen bewußt. Das Bild, das in den Medien (diverse Babysendungen bzw. Wunschsectiones bei Promis) vermittelt wird, trägt auch nicht zur Aufklärung bei, im Gegenteil.
    Ich würde es begrüßen wenn auch diese Entwicklung in der Kampagne einen Platz finden würde durch eine bessere Aufklärung der Eltern und wünsche mir Klinikteams, die jeden Wunsch nach einem geplanten Kaiserschnitt/frühzeitigen Einleitung sorgfältig prüfen und sich Zeit für das Paar nehmen.

  95. Ich unterstütze diese Kampagne ebenfalls! Leider wird in Deutschland immer noch kaum jemand für einen durchgeführten Kaiserschnitt zur Rechenschaft gezogen, sehr sehr häufig jedoch für einen NICHT durchgeführten Eingriff. Ich glaube, dass es weniger ums Geld als um die Angst vor Klage geht, welche so manchen Kollegen dazu bringt, frühzeitig zu sectionieren. Ich schließe mich auch der Meinung an, das intensivere Betreuung durch Hebammen die Sectiorate senken kann. Trotzdem sei hier noch einmal gesagt: ein richtig indizierter Kaiserschnitt rettet Leben von Mutter und Kind!

  96. Als Mutter und Großmutter unterstütze ich die Kampagne gegen medizinisch nicht notwendige Kaiserschnitt-Geburten.

  97. Ich unterstütze die Kampagne.

  98. Ich habe drei Kinder zuhause mit Begleitung einer Hebamme entbunden und hätte mir für mich keinen anderen Weg vorstellen können, es sei denn, es gäbe eine medizinische Notwendigkeit.
    Ich denke, die Betreuung von Gebärenden in Krankenhäusern müsste generell anders organisiert und finanziert werden, so dass z.B. eine 1:1 Betreuung durch diesselbe Hebamme unter der Geburt gegeben wäre.
    Ich unterstütze Ihre Kampagne und möchte mich für eine transparente Beratung der werdenden Eltern über Risiken und Effekte einer KS-Geburt einsetzen.
    Ich wünsche der Kampagne viele weitere UnterstützerInnen und viel Erfolg!

  99. Ich unterstütze die Kampagne!

  100. Ich hoffe, dass diese Kampagne viele Menschen erreicht und die Problematik endlich mal bewußt wird! Ich bin selbst Hebamme und habe meine Tochter bei einer wunderschönen Hausgeburt geboren! Ich hoffe, daß sie, wenn sie mal schwanger wird, die Geburt genauso schön erleben wird, darum alleine schon wird es Zeit, die Kaiserschnittrate zu senken: für unsere Töchter und Enkelinnen.

  101. Ich unterstütze die Kampagne!

  102. Kaiserschnitt ja, aber nur im Äussersten Notfall.

  103. Ich unterstütze die Kampagne gerne.
    Als ich Anfang der 90er Jahre die Ausbildung zur Hebamme machte, da dachte ich, die Geburtshilfe verbessert sich deutlich zu Gunsten von Frauen und Kindern. Geburten in Rückenlage mit Durchtrittsnarkose und anschließendem Abstillen schienen der Höhepunkt einer Fehlentwicklung gewesen zu sein. Die “selbstbestimmte Geburt” war auf dem Vormarsch.
    Leider lassen heut zu Tage unzählige Frauen unsinnige Dinge mit sich machen und denken. es wäre zu ihrem Besten. Wie schon so oft in der Geschichte.

  104. Ich schließe mich der Kampagne an und plädiere für eine durchgängigere Betreuung der Gebärenden durch Hebammen in den Kliniken. Dies führt zu mehr Vertrauen und weniger Kaiserschnitten.

    Zussa

  105. Sehr gern unterstütze ich diese Kampagne. Ich habe 5 Kinder und der zweite – und einzige – ist mit Kaiserschnitt geboren. Ich plädiere für sehr gute Ausbildung und Bezahlung der Hebamme, so dass mehr Beleghebammen in Krankenhäuser arbeiten, die eine bessere Betreuung der Schwangere und der Geburten ermöglichen. Nur so vermeidet man zu viele medizinische unnötige Kaiserschnitte, denke ich.

  106. Ich unterstütze die Kampagne. Für die Frauen, Kinder und für meinen sehr wundervollen Beruf. Ich möchte noch “gebraucht” werden.

  107. Ich unterstütze die Kampagne aus vollem Herzen! Ute Maltz-Fricke

  108. Auch ich unterstütze diese Kampagne.
    Elke Mattern, Hebamme und Pflege- und Gesundheitswissenschafterin

  109. Gerne unterstütze ich diese Kampagne!

  110. Als Obfrau des EKiZ Graz und Leiterin des österreichischen Doulatrainings gratuliere ich Euch zu dieser mutigen und längst überfälligen Kampagne! Ich hoffe, dass ihr auch in Österreich gehört werdet und biete dazu gerne meine Unterstützung an.
    Nicht forensisch begründete Angst, Kostenrechnung oder mangelnde Betreuungsressourcen sollten über den Ausgang einer Geburt entscheiden, sondern autenthische, evidenzbasierte (Hebammen-)Geburtshilfe.
    MamaBabys haben ein Recht auf umfassende Information und beste Betreuung!
    Danke für Euer Engagement!

  111. Ich unterstütze diese Kampagne aus vollem Herzen und tiefster Überzeugung!

  112. Ich unterstütze diese Kampagne gern.

  113. Ich unterstütze diese Kampagne.

  114. Auch ich unterstütze die Kampagne. Viel zu schnell wird heute z.T. aus praktischen Gründen oder vielleicht auch mangels Erfahrung in der Geburtshilfe “zum Messer” gegriffen. Das tut weder Mutter noch Kind gut!

  115. Hier werden mal wieder die psychische und physische Gesundheit von Frauen weniger gewertet als das Geld. Ich unterstütze diese Kampagne entschieden.

  116. Als freiberufliche Hebamme bin ich froh über Ihre Kampagne und unterstütze sie gerne.

  117. Vaginale Geburten können zu Verletzungen führen, bei der Schnittentbindung ist die körperliche und seelische Verletzung schon mitgebucht.
    Der Kaiserschnitt sollte ein Notausgang bleiben!

  118. Auch wenn ein Kaiserschnitt ein Segen sein kann, in meiner Osteopathiepraxis höre ich leider allzu oft von Fällen der voreiligen Sectio. Der Faktor Zeit und Angst überwiegt. Steisslagen werden z.B. nicht bis zum letzten Wendezeitpunkt abgewartet. Die Gebärenden scheinen am allerwenigsten mitentscheiden zu dürfen, selbst über Eigenbewegungen und Stellungen. Ich freue mich, dass hier aufgeklärt wird und zu einem Umdenken angeregt wird.

  119. Bin entsetzt über das in der Statistik deutlich werdende Ausmaß von Respektlosigkeit gegenüber den Frauen in der Schwangerschaft und der offenbar ansteigenden Zahl von Ärztinnen und Ärzten, die sich schamlos hinter dem “System” glauben verstecken zu können – Hebammen sah ich relativ im Alleingang um ihre Arbeit und Situation kämpfen! Der AKF ist also eine positive, hochnotwendige, profilierte Erscheinung im abgeblassten und definitionslosen politischen und feministischen Horizont Deutschlands.

  120. Als Mitbegründerin des Frauengesundheitszentrums in Frankfurt (heute Familiengesundheitszentrum) und Ausbilderin der GfG unterstütze ich das Anliegen, die Kaiserschnittrate zu senken. Als Geburtsvorbereiterin bin ich oft erschüttert, wie stark Frauen heute verunsichert sind. Ich versuche vor allem, sie zu ermutigen. Da ich Kurse für Eltern eines weiteren Kindes gebe, erfahre ich oft, wie unzureichend die werdenden Eltern auf die Geburt vorbereitet werden und wie stark sie insgesamt verunsichert sind. Uns fehlt heute eine nicht nur von medizinischer Seite vorgetragene kritische Stimme, eine kritische Diskussion unter Müttern. Die GfG hat in den 80ger und 90ger Jahren dieser Stimme Gehör verschafft und das Erleben der werdenden Mütter im Geburtsgeschehen thematisiert. Durch die fehlende Vergütung von Seiten der Krankenkassen wurde diese Stimme marginalisiert und die Hebammen und kritischen Ärztinnen und Ärzte haben einen wichtigen Bündnispartner verloren. Als Großmutter bin ich froh, dass es noch außerklinische Geburtshilfe gibt – mein Enkelkind wurde vor kurzem im Geburtshaus in Frankfurt geboren, was ich mit Kolleginen1992 gemeinsam gegründet habe.

  121. Als ich 1983 in einem kleinen Krankenhaus meine Ausbildung zur Frauenärztin anfing, lag dort die Kaiserschnittrate bei ca. 11%, ohne dass es mehr Komplikationen oder Erkrankungen bei Müttern und Kindern gegeben hätte als in großen Häusern mit vielen geburtshilflichen Interventionen und Kaiserschnitten (nachzuhalten an den Zahlen der Perinatalerhebungen). Möglicherweise Ausdruck zurückhaltender, zugewandter Geburtshilfe mit viel Entscheidungsspielraum für die Hebammen und Entbindenden sowie einem geduldigen, manuell erfahrenen Chefarzt.
    Die heutigen Kaiserschnittraten finde ich haarsträubend und weder medizinisch noch ethisch zu rechtfertigen.
    Die Angst, die viele Schwangere verständlicherweise vor der Geburt haben, kann nach meiner Erfahrung als niedergelassene Frauenärztin häufig durch kontinuierliche Begleitung in der langen Zeit der Schwangerschaft bearbeitet und vermindert werden – sei es durch die Hebamme oder die Frauenärztin oder – im besten Fall – durch beide in vertrauensvoller Zusammenarbeit.
    Die Tendenz der geburtshilflichen Abteilungen in vielen Krankenhäusern, die Sectiorate auszuweiten, kann dagegen meines Erachtens nur durch gezielte öffentliche Kampagnen und Informationen auf der Grundlage von fundierten Recherchen verändert werden.
    Deshalb bedanke ich mich beim Runden Tisch des AKF für dessen Arbeit und unterstütze die Kampagne gerne.
    Sigrid Prolingheuer

  122. Ich bin als Unterstützerin dabei.

  123. Ich unterstütze diese Kampagne ebenfalls. Was gibt es schöneres als eine natürlich, vaginale Geburt?!

  124. Ich habe 2 Kaiserschnitte gehabt. Der erste, nach über 10 Stunden Wehen, ein Notkaiserschnitt und der 2. war ein med. notwendiger, geplanter Kaiserschnitt. Und ich habe nach der Entscheidung sehr viel geweint. Ich habe mir so sehr eine normale Geburt gewünscht!!!

    Fazit, ich finde es absolut schwachsinnig geplante Kaiserschnitte zu machen, OHNE med. Notwendigkeit. Nur weil das Datum so toll ist, oder man dann so schön planen kann oder weil frau “keinen Bock” auf eine lange, schmerzhafte Geburt hat.

    Solchen Frauen kann ich nur sagen, viel Spaß!!!!

    Ich kann es nicht verstehen, dass es so viele frauen gibt, die einfach so eine große Bauchop machen lassen. Das ist erschreckend….

    Ich “leide” noch immer (meine Tochter is jetzt knapp 4 Monate alt) unter dem nicht erlebten Geburtserlebnis. Ich habe 2 Kinder, aber durfte nie spüren, wie es ist, ein Kind auf die Welt zu bringen!!!!

  125. Als Mutter zweier Kinder (4 und 7 Jahre), die großes Glück hatte, die Ältere im Geburtshaus und den Jüngeren zu Hause zu gebären, kann ich an alle werdenden Mütter appellieren: Traut Euch und vertraut Euch! Gebt Euch und Euren Kindern die Chance auf ein – ja, schmerzhaftes – aber unvergessliches Erlebnis. Die Gründe für natürliche Geburten sind mehr als einleuchtend und die Natur hat es genau so vorgesehen, da es für Mutter und Kind das Beste ist. Physisch und psychisch.

    In meinem Beruf als Sportmedizinerin M.A. und Personal Trainerin für Frauen mache ich Schwangeren Mut, sich in der Schwangerschaft moderat zu bewegen und somit sich und ihren Körper (noch) besser kennen zu lernen.
    Es ist ein tolles Gefühl mit Ausdauer und Kraft in eine Geburt “hineinzugehen”. Mehr Kraft haben bedeutet auch immer, mehr Kraft für die Geburt zu haben. Je entspannter die Frau ist, umso größer ist die Chance, die Geburt selbstbestimmt durchzustehen.

    Niemand kann eine eine leichte Geburt versprechen, aber mit den individuell passenden Übungen schafft man die besten Voraussetzungen für Mutter und Kind.

    Selbstverständlich unterstütze ich Ihre Kampagne!

  126. Ich unterstütze die Kampagne, auch da ich bei drei wunderbare Hausgeburten meine Kinder zur Welt bringen durfte. Aber in meinem Umfeld, wo es auch viele Kaiserschnitte gab, höre ich selten, dass dadurch Störungen entstanden sind. Alle Mütter, bei denen die Kaiserschnitte ungeplant als NotOP durchgeführt wurden, war zwar eine Betroffenheit, aber immer das Gefühl, dass es ja nicht anders ging und daher gut so war.
    Ich denke, es ist wichtig, mit konkreten Zahlen / Statistiken die Störungen durch Kaiserschnitte zu benennen, und nicht so allgemein, damit diese Kampagne erfolgreich werden kann.

  127. Die Kampagne spricht mir aus dem Herzen!

  128. Um die Kosten für Geburten zu senken wäre es sicherlich von Vorteil daran zu denken welche Kosten durch Kaiserschnitte entstehen und welche Folgekosten für die spätere Behandlung von Müttern und Kindern entstehen können.
    Dennoch bin ich als Hebamme für eine “selbstbestimmte Geburt” der Gebährenden.

  129. Als Chefarzt am Amalie Sieveking Krankenhaus Hamburg, dem ersten babyfreundlichen Krankenhaus in Deutschland, unterstütze ich die Kampagne uneingeschränkt und hoffe auf eine politische Weichenstellung (Vergütung/ Haftpflicht) als Teil eines allfälligen Umdenkens. Was gäbe es für eine Diskussion, wenn 30% der Menschen unnatürlich sterben würden. Der Paradigmenwechsel der Geburt erfolgt schleichend und unhinterfragt. Dabei bin ich fest überzeugt, dass es nicht egal ist, wie wir geboren werden. 80% eines Bauchgefühls wird in der Regel wissenschaftlich bestätigt (s. Stillen). Es wird Zeit für eine Wissenschaftstheorie und gute Forschung. Leider interessiert das an den Universitäten niemand so recht. Auch hier bedarf es politischer Impulse!

  130. Ich unterstütze die Kampagne aus voller Überzeugung für eine 1:1 hebammengeleitete Geburtshilfe mit ausreichend Zeit für die Mütter, um in Ruhe und angstfrei entbinden zu dürfen.

    Für mehr gesellschaftliche Wertschätzung und bessere Bedingungen (Bezahlung!) der Tätigkeit der Hebammen.

  131. Nach allem, was man heute aus Bindungs- und Hirnforschung weiß (und aus eigener Anschauung miterleben kann), ist es kein bisschen egal, wie wir geboren werden…!
    Es sollte nicht möglich sein (dürfen), eine Kaiserschnittgeburt o h n e eindeutige Indikation durchzuführen…- schon gar nicht aus ‘abrechnungstechnischen’ oder sonstwie ‘praktischen’ Erwägungen heraus.
    Die Hebammenkunst muss wieder den ihr zukommenden Rang einnehmen und die Bedingungen dafür müssen gesetzlich festgeschrieben werden.

  132. Ich unterstütze die Kampagne.

  133. Eine Möglichkeit die insgesamt viel zu hohe Rate an Kaiserschnitten zu reduzieren wäre, die Rate der “Wunschkaiserschnitte” zu reduzieren!
    Dabei wäre es sicherlich hilfreich, sofern es keine wirkliche medizinische Indikation für den Kaiserschnitt gibt, die Frauen bei Wunschkaiserschnitten an den Kosten in Form eines Selbstbehalt zu beteiligen. Denke dass schon selbst bei geringer Kostenbeteiligung die Rate drastisch reduziert werden könnte.

  134. Ich unterstütze diese wirklich wichtige Kampagne! Und hoffe, dass es hilft, damit meine Tochter irgendwann auch noch die freie Wahl des Geburtsortes hat und eine natürliche Geburt erleben kann!

  135. Ich hätte lieber natürlich entbunden. Begründung für meinen Kaiserschnitt: zu lange Einleitungsphase bei der Geburt und Adipositas! Vielen dank dafür! Bei 7 cm bekam ich einen kaiserschnitt… das beschäftigt mich bis heute und wird es auch immer tun.

    Ich unterstütze diese kampagne!!!

  136. ich unterstütze diese kampagne und werde sie in meinem freundes- und patientinnenkreis weiterleiten.
    karin braun hebamme

  137. Ich bin Schwangerschaftsberaterin und Mutter-Kind- Bindungsanalytikerin und unterstütze die Kampagne gerne. Die Bindungsanalyse ist eine Methode zur Förderung der vorgeburtlichen Mutter-Kind-Beziehung. Mutter und Kind wachsen schon während der Schwangerschaft zu einem guten Team zusammen und erleben dadurch unter der Geburt wesentlich weniger Ängste und Schmerzen. Die Geburt wird natürlicher und kürzer und die Notwendigkeit für geburtshilfliche Eingriffe, wie z.B. Kaiserschnitt nimmt deutlich ab.

  138. Ich unterstütze die Kampagne.

  139. Ich unterstütze die Kampagne.

  140. Auch ich als Mutter von acht Kindern, die alle ohne Eingriffe/Komplikationen vaginal geboren wurden, darunter die ersten beiden Kinder ambulant, fünf Kinder (einmal Zwillinge) zu Hause in Hebammenbegleitung und ein Kind voller Vertrauen alleine, unterstütze ich diese Kampagne uneingeschränkt! Eine natürliche Geburt ist Voraussetzung für eine gesunde Mutter-Kind-Bindung und für den Frieden in der Welt (s. “Geburt und Stillen” von Michel Odent).

  141. Als Hebamme und Mutter – Großmutter unterstütze ich natürlich diese Kampagne. Unsere Töchter Enkelinnen und alle Generationen danach sollten die Möglichkeit haben, physiologisch gebären zu dürfen ohne diese unnatürlichen Gedanken haben zu müssen, nicht normal zu sein.

  142. Als Lehrerin für Hebammenwesen habe ich nicht nur ein eigenes Interesse daran die Kampagne zu unterstützen. Wie und wo sollen werdende Hebammen denn erfahren, dass Frauen in der Lage sind “normal” zu gebären? Und wenn Hebammen nicht mehr an die Fähigkeit der Frauen glauben, wer denn dann?

  143. Ich unterstütze diese Kampagne zur Senkung der Kaiserschnittrate, da ich nach über einem Jahr immer noch Beschwerden habe nach meinem ungeplanten Kaiserschnitt und ich der festen Überzeugung bin, dass ich ohne Einleitung und mit einer 1:1 Betreuung eine ganz normale Geburt hätte erleben dürfen.

  144. Ich unterstütze die Kampagne zur Senkung der Kaiserschnitt-Rate.

  145. Als leitende Hebamme unterstütze ich diese Kampagne mit ganz viel Hoffnung, dass besonders in der Ausbildung von Geburtshelfern der chirurgische Schwerpunkt keine Priorität bekommt, sondern gemeinsam mit Hebammen die physiologische Geburt an erster Stelle der Ausbildung stehen sollte. Natürlich ist es ein Segen, bei Pathologie Kaiserschnitte routiniert durchführen zu können.
    Wenn die Krankenkassen für eine physiologische also vaginale (nicht vaginal operative) Geburt mehr bezahlen würde, als für einen Kaiserschnitt, wette ich, dass wir schneller und ohne große Kamagnen die physiologische Geburt fördern würden.
    Außerdem finde ich, das selbstbestimmt entscheiden beinhaltet, einen Zugang zu allen Informationen rund um einen Kaiserschnitt zu bekommen. Aus meinem Klinikalltag weiß ich, dass dies niemals der Fall ist.

  146. Als vierfache Mutter plädiere auch ich für mehr “normale” Geburten.
    Denn durch nicht notwendige Kaiserschnitte berauben sich Frauen und Väter um ein einzigartiges Erlebnis.
    Mit freundlichen Grüssen
    Adelgunde Schnapp

  147. Meine volle Unterstützung für diesen Aufruf.

  148. Ich unterstütze diese Kampagne, damit alle Mütter denen es möglich ist, ihre Kinder natürlich zur Welt bringen können und ihre Kinder natürlich geboren werden dürfen, anstatt einfach rausgezerrt zu werden. Scheiß auf die Wehen, sie gehen vorüber, aber das Gefühl nach erfolgreicher Geburt ist herrlich. Regina Witz

  149. Als Vater zweier Kinder unterstütze ich Ihre Kampagne aus tiefster Überzeugung. Wir als werdende Eltern haben uns sehr intensiv darum bemüht, dass die beiden Geburten unter der bestimmenden Begleitung einer Hebamme stattfanden. Ich war bei beiden Geburten dabei und tief beeindruckt von der fachlichen, Sicherheit ausstrahlenden Kompetenz und der emotionalen Zuwendung der beiden Hebammen. Wir haben genügend Wissen und Erfahrungen bezogen über die Schäden und Nachteile, die Kaiserschnittgeburten für Mütter und die so auf die Welt gebrachten Kinder kurz- und langfristig zur Folge haben.
    Deshalb sollte diese Form der Geburt absolut auf lebensbedrohliche Situationen beschränkt werden.
    Ich plädiere für eine gesetzliche Regelung, die Hebammen die führende, tragende Rolle in der Geburtsvorbereitung und bei Geburten zumisst. Eine Kaiserschnittgeburt sollte nur mit Zustimmung der Hebamme aufgrund ihrer fachlichen Kompetenz möglich sein. Wunschkaiserschnitte sollten grundsätzlich nicht möglich sein. Es freut mich sehr, dass Sie mit dieser Kampagne versuchen, einer Fehlentwicklung entgegenzuwirken!
    Mit herzlichen Grüßen
    K.-H. Sekatsch-Winkelmann

  150. Mein Kaiserschnitt, den ich als unnötig empfunden und immer noch nachtrauere, hat mich und meine Familie sehr leiden lassen. Ich habe mir die ganze Zeit nur gedacht, “Was wenn ich ein besseren Arzt gehabt hätte…oder in einem anderen Land leben würde…”

    Sehr gerne und mit ganzem Herzen unterstütze ich diese Kampagne um solche Sektios ein Ende zu geben.

  151. Ich unterstütze die Kampagne.

  152. Hallo, ich leide selber sehr unter meinen beiden Kaiserschnitten und wünsche mir, dass anderen schwangeren Frauen durch kompetentere Beratung und bessere Aufklärung über die Folgen von diesen Bauchgeburten ein traumatisches Schnitterlebnis erspart bleibt.

  153. Ich unterstütze diese Kampagne von Herzen!

    Mein Kind kam ganz einfach als 1 von 10 in meiner Stadt mit über 250000 Ew zu Hause zur Welt, die Hebamme musste von außerhalb kommen, es gibt nur noch so wenige Hausgeburtshebammen.

    Die vorherige Kliniktour (3 mögliche Kliniken) ließ mich ratlos zurück. Ohne Verteidiger meiner Rechte, nicht gestört zu werden, hätte ich nie dort hingehen wollen. Immerhin betrug die Wahrscheinlichkeit hier, letztendlich gegen meinen Willen per Kaiserschnitt “entbunden” zu werden, in allen drei Häusern gut 1/3! Das ist schon mehr als beim Russisch Roulett. Angst macht Komplikationen.

    Nur wenige haben den scheinbaren Mut, sich für eine Hausgeburt zu entscheiden, viele können das auch durch ihr familiäres Umfeld kaum, das dem feindlich gesinnt ist, bzw. sie trauen sich nicht, ihr Recht auf eine selbstbestimmte Geburt auch gegen ihr Umfeld durchzusetzen. Das bringt sogar die Partnerschaften in Gefahr; alles, weil nicht bekannt ist, dass eine Geburt ohne Klinik normalerweise sicher ist, oft unkomplizierter als in der Klinik.

    Die Senkung der KS-Rate zieht mit sich, dass in Kliniken wieder eine hebammengestützte Philosophie des geduldigen Wartens, Unterstützens und Eingehens auf die Instinkte der Gebärenden gelernt wird, statt des ängstlichen bzw. wirtschaftlich geforderten Eingreifens in einen jahrtausendelang bewährten, hochkomplizierten Prozess. Damit verliert das KH als Geburtsort seinen Schrecken. Das kann für alle nur positiv sein.

  154. Aufgrund meines Beckenendlagenkindes hatten mein Mann und ich ein Beratungsgespräch bei der Gynäkologin, die ihre Kaiserschnittempfehlung mit etlichen Beispielen aus aktuellen Studien belegte und uns mächtig Angst machte. Ich bin anschließend in die Unibibliothek und habe die gesamte aktuelle Literatur zu Steißlage und Kaiserschnittindikation durchforstet und festgestellt, dass nahezu KEINE Information meiner Gynäkologin fachlich richtig war. Ich fürchte, sowas ist die Regel…!!!
    Guten Hebammenberatung und ein Frauenarztwechsel ließen uns dann kurz später eine sehr schöne vagniale Geburt erleben, für die wir (mein Mann und ich) sehr dankbar sind. Auch mein 2. Kind war eine Steißlage und konnte problemlos normal entbunden werden.

  155. Auch ich möchte die Kampagne ausdrücklich unterstützen. Im Sinne der Frauen, im Sinne der Kinder und im Sinne der Natur des Menschen. Sectio ist ein Segen, wo unbedingt nötig, aber eben nur und ausschließlich dort.

    Ich bin frauenpolitische Sprecherin der CDU-Stadtverordnetenfraktion in Wiesbaden und stehe voll hinter dieser Kampagne des AKF.

  156. Ich lehne diese Kampagne ab. Bei der Geburt meines Kindes kommt es mir auf maximale Sicherheit für das Kind an. Als Anwältin habe ich häufig mit Klagen wegen Geburtsfehlern und unterlassenen Kaiserschnitten zu tun, die meine Einstellung bestätigen.
    Es geht nicht um eine geplante Geburt und nicht darum, Schmerzen zu vermeiden. Mir ist bewusst, dass ein Kaiserschnitt starke Schmerzen verursacht, doch die Folgen trage ich und nicht mein Kind. Auch sind mir sämtliche Gesundheitsrisiken bewusst, die für mich jedoch auch angenehmer sind, als die Komplikationen einer “natürlichen” Geburt. Die Einstellung zur Natürlichkeit kann ich sowieso nicht nachvollziehen. “Bindungsstörungen”? Ein selbstbestimmter WKS ist für mich die Grundlage einer glücklichen Bindung und nicht eine aufgezwungene, traumatische Geburt. Die Bevormundung von Schwangeren, dieses Aufzwingen und Verunglimpfen muss endlich aufhören. Respektieren Sie die Meinung anderer und lassen sie die Frauen endlich in Ruhe, die eine andere Entscheidung treffen, als Sie sich vorstellen können.
    Und wenn Sie der Meinung sind, im Namen der Kinder zu sprechen… Wie rechtfertigen Sie schwerste Geburtsverletzungen, Behinderungen durch Sauerstoffunterversorgung, etc.? Bindungsstörungen entstehen nur bei Frauen, denen man das schlechte Gewissen förmlich einredet…

  157. Ich bin (unfreiwillige) Kaiserschnittmutter und unterstütze diese Kampagne!

    Meiner Meinung nach brachte die künstliche Einleitung meiner Geburt das Fass ins Rollen…

  158. Prof. Dr. Alfred Rockenschaub hat es vorgelebt: Ein Prozent Sektiones reichen aus, wenn die fachliche Begleitung gut ausgebildet ist.
    Leider gibt es im Schadensfall unbekannter Genese immer wieder Statements von Gutachtern, die den Kaiserschnitt als Patentlösung verteidigen. Daher resultiert eine immer größer werdende Angst bei den Betreuenden, imgrunde vor der eigenen Zunft.
    Alle negativen Implikationen der Sektio sind bekannt, werden aber tapfer negiert. Auch das Ritual der Unterwerfung und der weiblichen Beschneidung (siehe auch: Dammschnitt) bleibt unerwähnt, selbst bei Frauenrechtlerinnen. Und so glaubt die Mehrheit an die Heilsam- und Notwendigkeit einer schweren Körperverletzung, während die kleine Gruppe kritischer Menschen sich mit Kampagnen wie dieser hier beschäftigt. Ich will dazugehören, weil ich nach einigen Jahrzehnten Hausgeburtshilfe eine immer größere Entschiedenheit habe, Frauen ihre Privatsphäre zu lassen. Diese Frauen schaffen den oft langweiligen und gleichzeitig überfordernden Alltag als Mutter einfach besser, wenn sie ihre Geburten selbst gemeistert haben. Sie bekommen auch im Durchschnitt mehr Kinder, scheint es und stillen länger. Sie berichten von einem positiven Einfluss ihrer Geburten auf die Weiterentwicklung ihrer Sexualität.
    Aber vielleicht kenne ich ja nur die Ausnahmen…
    Wie sagte einmal eine niederländische Kollegin: “Frauen, die sich nicht (be-)schneiden lassen wollen, gehen am besten nicht an eine Stelle, wo das regelmäßig passiert”.

  159. Ich bin froh diese Seite im Internet gefunden zu haben. Bin selbst eine betroffene Mutter, die 2 Kinder unfreiwillig durch Kaiserschnitt entbunden hat. 1. Kind Beckenendlage: geplanter KS, die Ärzte haben mir gar keine andere Möglichkeit gelassen. Obwohl ich auch schon gehört hab, dass es sehr wohl viele natürliche Geburten aus der Beckenendlage gibt. 2. Kind: war kurz davor mein Kind zu gebären, dann meinten die Ärzte die ganze Sache hier dauert einfach zu lange(16 Stunden Wehen). Und man könne jetzt einfach nicht mehr weiter warten wegen meiner alten Kaiserschnittnarbe… Dann hatte ich schon die Einverständnisserklärung in der Hand, die ich zwischen den Wehen mal lesen sollte. Ich hatte eher den Eindruck, die wollten die Geburt einfach beenden. Es war auch noch ein Sonntag der, 30.12., ein Tag vor Silvester und es herrschte Notbesetzung in der Klinik. Ich bin sehr unglücklich über meine Situation und habe ein halbes Jahr danach noch immer Schmerzen und einen tauben Bauch. Wir wünschen uns halt noch so sehr ein drittes Kind. Nur wurde mir gleich in der Klinik gesagt, falls ich nochmal schwanger werden sollte von vornherein geplanter KS. Nach 2 Kaiserschnitten tut sich das kein Arzt bzw. Hebamme mehr an und es wär zu gefährlich. Nun sitzen hier ja lauter Fachleute, mich würde interessieren ob es für mich doch noch eine Möglichkeit gibt eine natürliche Geburt zu haben? Würde mich freuen eine Antwort zu bekommen.

  160. Es fehlt oft auch an Belastbarkeit der werdenden Mütter, aber im Besonderen an Zeit und Geduld der Betreuenden. Solange eine Sectio höher abgerechnet werden kann als eine (zeitaufwändige) Vaginalgeburt, wird sich kaum was ändern. Leider!!!

  161. Natürlich unterstütze ich diese Kampagne. Selbst beobachte und begleite seit ca. 40 Jahren Frauen, die mit und ohne Kaiserschnitt entbunden haben, als Hebamme. Wenn ich als Frau mein Kind auf natürliche Art und Weise gebären möchte, brauche ich Mut. Diesen Mut kann ich mir bei versierten Hebammen und erfahrenen Müttern holen. Aber nicht von Ärzten, die voller Pathologie ausgebildet sind. Natürlich müssen wir Hebammen auf der Hut sein. Aber die eigentliche Geburt beginnt schon in der Schwangerschaft. Das unterschätzen viele Frauen. Eine Geburt durchleben zu dürfen, bedeutet einen imensen Entwicklungsschritt durchleben zu dürfen. Dieser ist so groß, dass wir Menschen dies gar nicht ermessen können. Mit jedem Kind kommt der Himmel auf die Erde. Das ist nur heilig. Alle spüren dies, aber durch zu wenig Zeit u. Personal in den Kliniken wird dieser wichtige Moment zur Routine. Eigentlich ist das eine neue Art von Missbrauch an uns Frauen und unseren Kindern. Es ist höchste Zeit, dass da endlich ein Ausgleich einsetzt.

  162. Ich unterstütze diesen Aufruf

  163. Ich unterstütze diesen Aufruf ebenfalls!

  164. Ich selbst habe einen unnötig provozierten Kaiserschnitt in einer Klinik erlebt und das macht mich sehr traurig! Daher unterstütze ich diesen Aufruf ausdrücklich!

  165. Ich habe durch einen Fehler im Krankenhaus, es wurde keine Blutuntersuchung gemacht und dadurch wurde die Schwangerschaftsvergifung nicht bemerkt und auf mich wollte die Hebamme nicht hören, weil ich Erstgebärende war, eine Kaiserschnitt bekommen. Das Gefühl mit leeren Bauch aufzuwachen werde ich wohl nie vergessen, das war einfach nur schlimm. Was muß aber mein Kind empfunden haben als fremde Hände es aus meinen Leib zerrten? Natürliche Geburt ist ein Menschenrecht.

  166. Ich unterstütze diese Kampagne, weil ich es erbärmlich finde, wie etwas so Ursprüngliches und Natürliches wie Gebären, sich dem Diktat einer Leistungsgesellschaft unterwerfen soll. So darf es nicht weitergehen.

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